Geschichte

Ursprung und historisch-kulturelle Grundlage der Braunschweigischen Landschaft ist die über 800 Jahre währende staatliche Selbständigkeit des alten Landes Braunschweig.

Die Braunschweigische Landschaft – 1990 als gemeinnütziger Verein gegründet – ist eine von 13 Landschaften/Landschaftsverbänden in Niedersachsen. Gründungsmitglieder des Vereins sind die Landkreise Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel sowie die kreisfreien Städte Braunschweig und Salzgitter. Der Landkreis Goslar ist im Jahr 1992 ausgetreten, die Stadt Wolfsburg wurde zum Jahr 2002 aufgenommen.

Nachfolgend finden Sie Links zu den Internetauftritten der zur Braunschweigischen Landschaft gehörenden Städte und Landkreise.

 

> Stadt Braunschweig

> Stadt Salzgitter

> Stadt Wolfsburg

> Landkreis Wolfenbüttel

> Landkreis Peine

> Landkreis Helmstedt

 

 

Der Begriff „Landschaft“

Historisch gesehen bezeichnet der Begriff „Landschaft“ die Vertretung der Landstände (Klerus, adelige und bürgerliche Gutsbesitzer, später auch freie Bauern) gegenüber dem jeweiligen Landesherrn.

Seit dem Mittelalter waren Landschaften – später meist Landtage genannt – Vorläufer unserer heutigen Parlamente und damit wichtige Schritte hin zu einer funktionierenden Demokratie. In Braunschweig lassen sich die historischen Wurzeln der Landschaft bis in das Jahr 1832 zurückverfolgen, als die „Neue Braunschweigische Landschaftsordnung“ erlassen wurde. Diese galt bis zum Jahr 1918 als Verfassung des Herzogtums Braunschweig. Nach einem Zwischenstadium als Freistaat wurde das Land Braunschweig 1946 in das „neue“ Land Niedersachsen integriert.

Im ehemaligen Königreich Hannover, das einen großen Teil des heutigen Landes Niedersachsen umfasste, haben die Landschaften bis ins 19. Jahrhundert politische Aufgaben wahrgenommen.

Dort existieren bis heute die sechs althannoverschen Landschaften.
Von diesen ging seit den 1960er-Jahren – gemeinsam mit den Landkreisen und Städten – die Initiative zur Gründung von „Landschaftsverbänden“ aus. In den anderen Gebieten Niedersachsens hat man neue Körperschaften oder Vereine gegründet, denen man zwar den Namen „Landschaft“ gab, die aber mit den Landschaftsverbänden vergleichbar sind.

Die dreizehn Verbände haben sich 1997 zur Arbeitsgemeinschaft der Landschaften und Landschaftsverbände (ALLviN) zusammengeschlossen. Diese Arbeitsgemeinschaft initiiert gemeinsame Projekte, dient dem Erfahrungsaustausch und der Vertretung der gemeinsamen Interessen. ALLviN ist kein Dachverband, sondern eine unbürokratische Plattform der Zusammenarbeit (www.allvin.de).